• Ist Ihr Horizont zu eng geworden?
    Finden Sie zu neuen Facetten Ihrer Persönlichkeit!

  • Coaching für den Mensch hinter dem Beruf

  • Innovation durch Weiterentwicklung der Persönlichkeit

Für Unternehmen aus dem Mittelstand: Potenziale älterer Mitarbeiter nutzen

Wie kann Ihr Unternehmen die Potenziale älterer Mitarbeiter nutzen, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken?

Mit jedem Mitarbeiter, der altersbedingt den Betrieb verlässt, gehen Wissen und andere wertvolle Ressourcen verloren. Zum einen Erfahrungswissen, das sich nicht in Dokumenten wiederfinden lässt, sondern in den Köpfen der Menschen schlummert. Oft ist es der Person selbst gar nicht bewusst, was sich da im Laufe eines Berufslebens angesammelt hat und vor allem auch zu einer hohen Kompetenz am Markt führt. Strategische Netzwerke sind das Ergebnis oft jahrzehntelang aufgebauter beruflicher Kontakte und Kooperationen mit Kunden, Fachkollegen und weiteren Branchenangehörigen. Als weitere Ressourcen neben der Erfahrung sind bei den Älteren vor allem die sozialen Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit besonders stark ausgeprägt.

Mitarbeiter mauern ihr Wissen vor der Rente ein

Es gelingt nur selten, betriebliche Instrumentarien einzurichten, um dieses Potenzial anderen zugänglich zu machen. Persönliche Verknüpfungen lassen sich nicht einfach an einen Nachfolger weitergeben. Auch ein effizienter Transfer von Wissen lässt sich nicht betrieblich verordnen, sondern, wenn überhaupt, nur durch eine Änderung der Einstellung der betreffenden Personen erreichen. Denn viele Menschen mauern aus Angst um den Verlust ihrer Unabkömmlichkeit ihr Wissen ein. Gerade auch diejenigen, die kurz vor der Rente stehen. Die ohnehin dünn gesäten Nachwuchs-Fachkräfte haben es damit schwer, sich einzuarbeiten. Dem Unternehmen gehen wertvolle Ressourcen abhanden.

Klassische Vorbehalte gegenüber Älteren

Unternehmen sollten daher ein großes Interesse daran haben, gerade die Potenziale der älteren Mitarbeiter besser zu nutzen. Seitens des Unternehmens gibt es aber auch heute noch Vorbehalte gegen ältere Mitarbeiter, vor allem gegen diejenigen, die kurz vor der Rente stehen:
„Ältere sind nicht mehr bereit, sich zu engagieren.“
„Durch Abbau der Älteren machen wir Platz für Jüngere.“
„Wir brauchen ein jugendliches Image.“
„Mit ihrem veralteten Wissen können sie uns nichts mehr bieten.“
„Andere tun auch nichts.“

Veränderung bei Unternehmen und Pensionären notwendig

Es ist also ein Veränderungsprozess gefragt: das Unternehmen muss erkennen, dass die Älteren sehr wohl bereit sind, sich noch zu engagieren und die älteren Mitarbeiter müssen sich damit befassen, welche Bedürfnisse und Möglichkeiten einer weiteren Einbindung in den Betrieb bestehen. Wenn ihnen nämlich Anerkennung, Wertschätzung und das Gefühl, noch etwas bewegen zu können, entgegengebracht werden, motiviert sie das. Denn viele Menschen im Umfeld des gesetzlichen Ruhestandsalters wollen ihre Erfahrung, ihre Professionalität und Marktkenntnis, die sie im Laufe ihres Berufslebens erworben haben, auch weiter einbringen.
Und sie können das auch. Denn die Lebensbedingungen der Menschen, die heute die berufliche Altersgrenze erreichen, hat sich extrem verändert: ein heute 60 Jähriger hat im Mittel noch 23 Jahre vor sich, eine Frau dieses Alters noch ca. 25 Jahre. Das ist ein gehöriges Stück des Lebensweges.

Informieren Sie sich über die in diesem Veränderungsprozess liegenden Chancen für Ihr Unternehmen, indem Sie die nachfolgenden Fragen mit mir besprechen:

Mit welchen konkreten Maßnahmen kann Ihr Unternehmen die Kompetenzen der Älteren entwickeln?

Für welche Ihrer betrieblichen Aufgaben sind gerade Ältere besonders qualifiziert?

Der Fokus beim Coaching-Thema „Potenziale von Senioren“…

…liegt bei der Frage, welche Talente der Senioren aus Sicht der Unternehmen nutzbar zu machen sind, also eine Chance für sie zum „Unternehmertum ihrer selbst“. Denn was bringen die Älteren mit sich? Erfahrung, Marktkenntnisse, Kundenkontakte, interessanter Weise auch ein geringeres Freizeitunfallrisiko. Es ist auch keineswegs so, dass die Konzentrationsfähigkeit sinkt. Die sozialen Kompetenzen (Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit) steigen sogar an.
Wegen der Kongruenz der Interessenslagen liegt also genau darin ein Win-Win Ansatz: für die Unternehmen, die Talente ihrer Ehemaligen auch nach der Rente zu nutzen und einzubinden und für die Pensionäre, sich motiviert und unter anderen, freieren Vorzeichen weiter einzubringen.

Lesen Sie dazu auch meinen Blogbeitrag „Talente in Rente“