• Erfindungen entstehen in Köpfen.

    Innovationen brauchen Menschen.

  • Ich helfe Ihnen, sich neu zu erfinden.

  • Kompetenzen beleben – Potenziale entdecken.

Warum ist INNOVATION mein Thema?

Da schlug mir schon viel Überraschung, gelegentlich gar Unverständnis entgegen, als ich verkündete, mit gerade einmal 58 Jahren meine Tätigkeit als Patentanwalt und Seniorpartner einer der bekanntesten deutschen Patent- und Rechtsanwaltssozietäten zu beenden.

Aber diesen Entschluss hatte ich einige Jahre zuvor schon gefasst und ich war mit mir im Reinen, dass er richtig war.

 

 

Was hat mich geritten, in einem Alter, in dem andere eher ans Aufhören denken, mich nochmals neu zu erfinden?

In meinem gesamten bisherigen Berufsleben hatte ich mich immer mit dem Thema Innovation beschäftigt. Zunächst wählte ich, trotz humanistischer Schulausbildung, eben keinen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Beruf sondern wollte Ingenieur der Elektrotechnik werden. Schon während der Gymnasialzeit besserte ich mein Taschengeld gerne auf durch den Bau von „Lichtorgeln“ und deren Verkauf an Freunde, die mich dann auch zu ihren Partys einluden, wo diese Stimmungsmacher eingesetzt wurden. Zusammenlöten konnte ich sie, aber wie die Schaltung funktionierte, das wollte ich lernen.

Ein frommer Wunsch, wie sich später herausstellte, denn im Studium lernte ich zwar die mathematischen und physikalischen Methoden, die praktischen Dinge aber mussten noch warten. Dennoch hatte ich große Freude daran, mich während meiner Doktorandenzeit an der RWTH Aachen der Erforschung der physikalischen Eigenschaften neuer Magnetwerkstoffe zu widmen. Einige Jahre arbeitete ich dann in der Industrie bei Robert Bosch mit Erfindern der damals hochinnovativen Technologie von Dauermagnetmotoren für KFZ-Fensterheber, Sitzverstellung und Scheibenwischermotoren zusammen und konnte lernen, wie Ideen zu produktionsreifen und innovativen Produkte umgesetzt wurden.

Als Patentanwalt ganz vorne am Stand der Technik

In dieser Zeit erkannte ich auch, dass es meinem Naturell besonders entsprach, beratend zu agieren und ich entschloss mich, eine Ausbildung zum Patentanwalt zu machen. Mich reizte die Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen strategischer Unternehmensberatung, technischen Innovationen und rechtlichen Fragestellungen. Fortan beriet ich als Partner einer Düsseldorfer Sozietät Mandanten aus unterschiedlichen Branchen (Maschinenbau, Messtechnik, Energietechnik, Elektromobilität), wie sie ihre Innovationsergebnisse patentrechtlich absichern und verwerten konnten. Technisch und rechtlich sehr herausfordernd, immer an der vorderen Front des Standes der Technik, der Aufbau von persönlichen Kontakten in aller Welt – das waren die Schlagworte dieser Zeit.

So war es vielleicht auch kein Wunder, dass ich unserer Anwaltssozietät zu beträchtlichem Wachstum verhelfen konnte. Doch war es immer nur das rein fachlich geprägte, analytische Denken, was den Erfolg ausmachte? Mir kamen da Zweifel. Aber der tägliche Arbeitsdruck als Freiberufler, durch anspruchsvolle  Mandanten und ebenso durch die hohen Umsatzerwartungen der Partner, ließen kaum Zeit zum Nachdenken.

Eine zusätzliche Perspektive: der Faktor Mensch

Es bedurfte vielmehr eines besonderen Impulses, um meinen Fokus zu erweitern: Mitten in einem hochkarätigen internationalen Patentverletzungsprozess in der Welt der Dollarbillionen und Großfinanzinvestoren wurde mir klar, dass ich mit solchen Akteuren nicht im selben Haifischbecken schwimmen wollte. Dort ging es vor allem um die Durchsetzung von nicht selten narzisstischen Machtinteressen, und es war interessant zu beobachten, wie einige Personen mit größer werdenden Dollarzeichen in den Augen zunehmend die Bodenhaftung verloren.

Für mich war das der Punkt, an dem mir klar wurde, dass ich meinen Blickwinkel ändern wollte. Vielleicht auf Grund meiner humanistischen Erziehung, aber sicher vor allem wegen meiner persönlichen Werteprägung wusste ich, dass es für mein Lebensthema ‚Innovation’ nicht nur diesen technokratischen und finanziellen Erfolgsfaktor gab.

Ohne Zweifel sind gute technische, juristische oder betriebswirtschaftliche Kompetenzen die Grundlage für eine gelingende Innovation. Aber etwas Entscheidendes muss noch hinzutreten – und das ist der Beitrag der Persönlichkeit. Sind doch Innovationen immer das Produkt menschlicher Kreativität. Und somit gilt es vor allem, diejenigen Potenziale zu erkennen und zu fördern, die in den am Innovationsprozess beteiligten Menschen liegen. Also auch der Frage nachzugehen, wie sich Kreativität positiv beeinflussen lässt und wie Hürden oder Blockaden auf dem Weg dorthin zu überwinden sind.

Um dazu einen Beitrag zu leisten, schien mir die Erweiterung meiner Kompetenz sinnvoll. So waren schon die letzten Jahre meiner Tätigkeit als Patentanwalt dadurch geprägt, mich mehr und mehr der Förderung von Persönlichkeiten als Nachwuchskräften der Sozietät zu widmen und die Unternehmenskultur in diesem Sinne weiterzuentwickeln.

Jetzt kann ich Ihnen helfen, sich beruflich neu zu erfinden

Nur konsequent eröffnete sich daher nach meiner Zeit als Patentanwalt ein neues Betätigungsfeld für mich als Business Coach und Mentor für mittelständische Unternehmen.

Mit meinem fachlichen und patentrechtlichen Background und der Methodik des Systemischen Business Coaching begleite ich Sie als Lenker oder Inhaber eines mittelständischen Unternehmens, wenn sie sich angesichts des technologischen Wandels fragen, ob Ihr Unternehmen im aktuellen Zustand auch in drei Jahren noch profitabel läuft.

Ich unterstütze Sie darin, Ihre Ideen in technisch hochwertige, patentwürdige und vom Markt gesuchte Lösungen umzusetzen. Im Kern geht es darum, diejenigen Ressourcen zu mobilisieren, die in den menschlichen Wechselbeziehungen zwischen den am Innovationsprozess beteiligten Personen liegen. Zu entdecken, wie sich Ihre Mitarbeiter von den geplanten Innovationen begeistern lassen, anstatt täglich aufs Neue mit Bedenkenträgern zu kämpfen, ist der Schlüssel dafür, eine Kultur in Ihrem Unternehmen aufzubauen, die den technologischen Wandel nicht fürchten muss.