• Erfinden Sie sich neu!
    Erlangen Sie Klarheit, um die Weichen richtig zu stellen!

  • Business Coaching mit Methode und Sachverstand

  • Das Ziel im Blick haben – den Weg dahin bewusst ebnen!

Warum ist „NEU ERFINDEN“ mein Thema?

Da schlug mir schon viel Überraschung entgegen, als ich den Entschluss fasste, in einem Alter von deutlich unter 60 Jahren meine Tätigkeit als Patentanwalt und Seniorpartner einer der bekanntesten deutschen Patent- und Rechtsanwaltssozietäten zu beenden, um mich zukünftig dem Thema „Business Coaching“ zu widmen!

Aber wie sagte schon Gerhart Hauptmann: „Sobald man in einer Sache Meister geworden ist, soll man in einer neuen Schüler werden.“

Was also hat mich geritten, in einem Alter, in dem andere eher ans Aufhören denken, mich nochmals neu zu erfinden?

In meinem gesamten Berufsleben hat mich die Thematik „Innovation/Neu Erfinden“ beschäftigt – und zwar in unterschiedlichen Kontexten. Dabei begann meine Ausbildung überhaupt nicht technisch, sondern mit dem Erlernen von Latein und Griechisch am altsprachlichen Kaiser-Karl-Gymnasium in meiner Heimatstadt Aachen. Als Schüler konnte ich jedoch mit der Inschrift „Γνῶθι σεαυτόν“ am Orakel von Delphi nicht viel anfangen und das „Ich weiß, dass ich nicht weiß“ war für mich eher eine Entschuldigung für meine nur durchschnittlichen schulischen Leistungen als eine Aufforderung zur Selbstreflexion. Die humanistischen Wurzeln sollten sich aber in meinem späteren Leben noch als bedeutsam erweisen. Zunächst wählte ich aber keinen geistes- oder sozialwissenschaftlichen Beruf sondern wollte Ingenieur der Elektrotechnik werden. Warum: Schon während der Gymnasialzeit besserte ich mein Taschengeld gerne auf durch den Bau von „Lichtorgeln“ und deren Verkauf an Freunde, die mich dann auch zu ihren Partys einluden, wo diese Stimmungsmacher eingesetzt wurden. Zusammenlöten konnte ich sie, aber wie die Schaltung funktionierte, das wollte ich lernen.

Ein frommer Wunsch, wie sich später herausstellte, denn im Studium lernte ich zwar die mathematischen und physikalischen Methoden, die praktischen Dinge aber mussten noch warten. Dennoch hatte ich große Freude daran, mich während meiner Doktorandenzeit an der RWTH Aachen der Erforschung der physikalischen Eigenschaften neuer Magnetwerkstoffe zu widmen. Einige Jahre arbeitete ich dann in der Industrie bei Robert Bosch mit Erfindern der damals hochinnovativen Technologie von Dauermagnetmotoren für KFZ-Fensterheber, Sitzverstellung und Scheibenwischermotoren zusammen und konnte lernen, wie Ideen zu produktionsreifen und innovativen Produkten umgesetzt wurden.

Als Patentanwalt ganz vorne am Stand der Technik

In dieser Zeit erkannte ich auch, dass es meinem Naturell besonders entsprach, beratend zu agieren und ich entschloss mich, eine Ausbildung zum Patentanwalt zu machen. Mich reizte die Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen strategischer Unternehmensberatung, technischen Innovationen und rechtlichen Fragestellungen. Fortan beriet ich als Partner einer großen Düsseldorfer Sozietät Mandanten aus unterschiedlichen Branchen (Maschinenbau, Messtechnik, Energietechnik, Elektromobilität), wie sie ihre Innovationsergebnisse patentrechtlich absichern und verwerten konnten. Technisch und rechtlich sehr herausfordernd, immer an der vorderen Front des Standes der Technik, der Aufbau von persönlichen Kontakten in aller Welt – das waren die Schlagworte dieser Zeit.

So war es vielleicht auch kein Wunder, dass ich unserer Anwaltssozietät zu beträchtlichem Wachstum verhelfen konnte. Doch war es immer nur das rein fachlich geprägte, analytische Denken, was den Erfolg ausmachte? Mir kamen da Zweifel. Aber der tägliche Arbeitsdruck als Freiberufler, durch anspruchsvolle Mandate und durch die hohen Umsatzerwartungen der Partner, ließen kaum Zeit zum Nachdenken über die Bedeutung des Faktors Mensch im Arbeitsprozess.

Eine zusätzliche Perspektive: der Faktor Mensch

Es bedurfte eines besonderen Impulses, um meinen Fokus zu erweitern und um mich letztlich neu zu erfinden: Mitten in einem hochkarätigen internationalen Patentverletzungsprozess in der Welt der Dollarbillionen und Großfinanzinvestoren wurde mir klar, dass ich mit solchen Akteuren nicht dauerhaft im selben Haifischbecken schwimmen wollte. Dort ging es nur um die Durchsetzung von nicht selten narzisstischen Machtinteressen, und es war interessant zu beobachten, wie einige Personen mit größer werdenden Dollarzeichen in den Augen zunehmend die Bodenhaftung verloren.

Für mich war das der Punkt, an dem mir klar wurde, dass ich meinen Blickwinkel ändern wollte. Vielleicht auf Grund meiner humanistischen Erziehung, aber sicher vor allem wegen meiner persönlichen Werteprägung wusste ich, dass es bei meinem Lebensthema ‚Innovation’ nicht nur den fachlichen und finanziellen Erfolgsfaktor gab.

Ohne Zweifel sind gute technische, juristische oder betriebswirtschaftliche Kompetenzen die Grundlage für den beruflichen Erfolg. Aber etwas Entscheidendes muss noch hinzutreten – und das ist der Beitrag der persönlichen Werte, der menschlichen Kreativität.

Um dazu einen Beitrag zu leisten, schien mir die Erweiterung meiner Kompetenz sinnvoll. So waren schon die letzten Jahre meiner Tätigkeit als Patentanwalt dadurch geprägt, mich mehr und mehr der Förderung von Persönlichkeiten als Nachwuchskräften der Sozietät zu widmen und die Unternehmenskultur in diesem Sinne weiterzuentwickeln.

Jetzt kann ich Ihnen helfen, sich beruflich neu zu erfinden

Nur konsequent eröffnete sich daher nach meiner Zeit als Patentanwalt ein neues Betätigungsfeld für mich als Business Coach und Mentor.