• Erfinden Sie sich neu!
    Erlangen Sie Klarheit, um die Weichen richtig zu stellen!

  • Business Coaching mit Methode und Sachverstand

  • Das Ziel im Blick haben – den Weg dahin bewusst ebnen!

Geht in Ihrem Unternehmen das Know-How bald in Rente?

Wie können sich kleine und mittelständische Unternehmen auf „alternde“ Belegschaften einstellen und ihre Arbeitsprozesse demografiegerecht gestalten?

Alle Mitarbeiter gestalten mit ihrem Wissen die Zukunft des Unternehmens. Mit jedem Mitarbeiter, der altersbedingt den Betrieb verlässt, geht Wissen verloren: dokumentiertes Wissen, latentes Wissen, aber auch Erfahrungen, Betriebsgeheimnisse, allgemein gesprochen Know How. Es gelingt dem Unternehmen nur selten, betriebliche Instrumentarien einzurichten, um das zumeist in den Köpfen schlummernde Potenzial anderen zugänglich zu machen. Besonders kritisch wird die Situation dann, wenn eine größere Anzahl älterer Arbeitnehmer gleichzeitig den Betrieb verlässt und damit wertvolles Wissen in hohem Umfang verloren geht.

Eine andere Problematik bei Menschen, die bald den „wohlverdienten Ruhestand“ erreichen, ist ihre häufig nachlassende Motivation. In Zeiten des Fachkräftemangels wird aber jede Arbeitskraft dringend gebraucht und vor allem in „alten Hasen“ stecken viele Ressourcen. Daher stellen sich Fragen:

Wie kann das betriebliche Wissen effizient von einer Generation auf die nächste transferiert werden?
Wie lassen sich ältere Mitarbeiter weiter bis zum Rentenalter (oder darüber hinaus) motivieren?

In einigen Unternehmen ist diese Thematik bereits angekommen und sie haben eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, z. B. die Bildung von altersgemischten Teams oder von Mentorenprogrammen, in denen jeweils ein „alter Hase“ und ein „junges Talent“ zusammengeführt werden. Wissensmanagement-Systeme werden eingesetzt, um individuelles Wissen der Älteren zum kollektiven Wissen des Unternehmens zu machen und dieses möglichst schriftlich zu dokumentieren. Ansätze zur Motivation Älterer liegen auf der Hand: familienfreundliche Arbeitszeitmodelle, eine vorausschauende Personalentwicklung und die Organisation altersgerechter Betriebsabläufe. Die kontinuierliche Beteiligung älterer Mitarbeiter an Weiterbildungsmaßnahmen und eine gesundheitsfördernde Gestaltung der Arbeit sind weitere Elemente, mit denen Motivation und Leistungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer verbessert werden sollen.

Erfahrungen zeigen aber, dass die beschriebenen Maßnahmen häufig nicht greifen, weil sich ein Wissenstransfer nicht betrieblich verordnen lässt. Wenn es nicht gelingt, die betreffenden Menschen persönlich zu erreichen, besteht die Gefahr, dass sie aus Angst um den Verlust ihrer Unabkömmlichkeit ihr Wissen einmauern. Häufig ist es einem älteren Mitarbeiter auch überhaupt nicht bewusst, was er alles im Laufe seines Berufslebens an wertvollem Wissen in sich angesammelt hat und wie er zur Lösung oder Erfolgssicherung für das Unternehmen beitragen kann. Gerade auch bei denjenigen, die kurz vor der Rente stehen.

„TALENTE IN RENTE“

Mit meinem Modul biete ich ein innovatives Konzept an, welches speziell auf die Bedürfnisse inhabergeführter Technologie-Unternehmen zugeschnitten ist. Es besteht aus zwei Stufen

1. Erarbeiten eines Strategieprogramms: Wo stehen wir heute? Was können wir einem zukünftigen Ruheständler anbieten? Welche Personen identifizieren wir?
2. Durchführung von Einzel-Coaching-Maßnahmen, um die identifizierten Personen mit Hinblick auf die neuen Herausforderungen in ihrer „Nacherwerbsphase“ weiterzuentwickeln und damit ihre Bereitschaft zum Wissenstransfer zu fördern.

Mein Ansatz beruht ganz wesentlich darauf, dass Menschen vor dem Ruhestand durchaus eine große Motivation entfalten können. Nicht nur darin, weiterhin ihre Arbeitskraft dem Unternehmen zu widmen, sondern auch gerade darin, dass sie ihre persönlichen Erfahrungen bei der nachfolgenden Generation gut platziert wissen.

Allerdings ist eine Bewusstseinsänderung erforderlich: die meisten Berufstätigen glorifizieren im Voraus ihre Zeit, wenn sie dann einmal in Rente sein werden: „endlich Zeit haben für alles, was man sich immer vorgenommen hat, Hobbys, Enkelkinder, Reisen und Freunde“. Den wenigsten ist aber bewusst, dass die Zeit nach dem Ruhestand ein gehöriges Stück des eigenen Lebensweges ist, in dem noch vieles neu sortiert werden muss. Denn: wer heute mit 62 oder 65 seine Berufstätigkeit beendet, hat die statistische Chance, noch 20 oder 30 gesunde Lebensjahre verbringen zu dürfen. Eine neue Phase, eine Zeit, in der viele die Früchte ernten und verwerten könnten, die sie im Laufe des Berufslebens angesammelt haben. Diesen Abschnitt des eigenen Lebens genauso strategisch vorzubereiten wie z.B. den Start in die Karriere oder einen Stellenwechsel, ist den meisten Menschen ein fremder Gedanke.

Die Chance für den Einzelnen liegt aber genau darin, sich frühzeitig für diese Lebensphase neu zu erfinden. Das ist Inhalt meiner Coaching-Maßnahmen, die individuell zugeschnitten sind auf die Bedürfnisse des zukünftigen Ruheständlers, auch wenn ihm oder ihr durchaus noch 5 oder mehr Jahre bis zum Tag X verbleiben.

Warum ist das mein Thema?

Ich kenne diese Situation aus eigener Erfahrung: nach dem freiwillig vorgezogenen Ende meiner Berufstätigkeit als Patentanwalt habe ich mich selbst in meiner neuen Rolle als Business Coach neu orientieren müssen. Dazu musste ich erst einmal lernen loszulassen: von der bisherigen beruflichen Thematik, von den Annehmlichkeiten einer gesicherten Position als Seniorpartner einer internationalen Kanzlei und vor allem von meinem sozialen Netzwerk, den Menschen, die ich täglich im Büro traf. Mich fortan einer neuen Aufgabe hinzuwenden, kostete Energie, Aufbruchsgeist und eine innere Bereitschaft, sich neuen Fragen zu öffnen und sie zu verinnerlichen. Aber gerade die Erfahrung, diese Übergangsphase „life“ erlebt zu haben, sehe ich jetzt als meine besondere Qualifikation an.

Abgesehen davon spreche ich als Ingenieur die Sprache der Menschen in einer technologieaffinen Umgebung und habe die für ein wirkungsvolles Coaching erforderliche Haltung und Methodik professionell entwickelt.

Daher kann ich den Menschen, mit denen ich arbeite, helfen, rechtzeitig und sinnerfüllt ihr persönliches Ruhestandspaket zu schnüren. Dessen wesentlicher Kern ist es, eine veränderte Haltung zu gewinnen. Die Haltung nämlich, etwas persönlich Wertvolles darin zu sehen, den eigenen Fundus des in der Berufszeit erworbenen Wissens als ein gutes Erbe an ein Unternehmen weiterzugeben. Und nicht zuletzt auch zu spüren, dass einem das Unternehmen bis hin zum Rentenbeginn und darüber hinaus weiter Wertschätzung und Vertrauen entgegenbringt.