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„Patente Talente – Karriere mit Erfolg und Erfüllung“

Wie kann ich persönliche Akzente bei der Karriereplanung setzen? Eine Frage, die sich sicherlich jeder Patentanwaltskandidat und Berufseinsteiger schon gestellt hat. Denn nicht nur der fachliche und wirtschaftliche Erfolg zählt, sondern auch die individuelle Work-Life-Balance trägt zur langfristigen Zufriedenheit mit dem Beruf bei. Um diese Aspekte der freiberuflichen Tätigkeit als Patentanwalt zu beleuchten, hat der ehemalige BDPA-Präsident und Patentanwalt Dietrich Tergau zum Einführungsseminar den Business Coach und ehemaligen Patentanwalt Dr. Ralph Schippan eingeladen.

 

Was als „Einführungsseminar“ geplant war, wurde schließlich eine „learning conversation“

Patentanwalt Dietrich Tergau konnte eine große Gruppe von Zuhörern begrüßen. Etwa die Hälfte von ihnen waren wie erwartet Angehörige der jüngeren Generation von Patentanwälten. Aber ein ebenso großer Kreis waren überraschender Weise Partner von etablierten größeren oder kleineren Patentanwaltskanzleien. Diese besondere Zusammensetzung bot die günstige Gelegenheit, konfliktträchtige aktuelle Themen zwischen der Generation Y und den „Alteingesessenen“ im direkten Austausch zu vertiefen, zum Beispiel die Frage „Wie stellen sich die Kanzleien auf ihren Nachwuchs ein?“

Was sagt die Stimme der „Eingesessenen“?

Jetzt will der auch noch in Elternzeit gehen!“
„Wieso geht der schon um 19.00 nach Hause?“
„Wir haben damals auch schwer schuften müssen!“

„Warum stört der mich ständig mit Rückfragen?“
„Bevor der an die Fleischtöpfe kommt, soll er erst einmal liefern“ „Wann wer Partner wird, entscheide immer noch ich!“

„Als Partner sage ich, wo es lang geht“
„Als Patentanwalt bist Du immer Einzelkämpfer“
„Auf meinem Mandanten halte ich den Deckel“

„Wir stehen total unter Zeitdruck…jetzt verlangt der auch noch Wertschätzung“ „Beim Triathlon kann man keine Rechnung schreiben“
„Was heißt denn hier Betriebsklima – es wird gearbeitet!“

Und was brauchen die „Talente“ aus der Generation Y?

  • eine ausgewogene Work-Life Balance
  • Selbstbestimmtes Arbeiten
  • Feedback
  • Klarheit über die Perspektive
  • Alternativen zur Standard-Karriere zum Equity Partner
  • Teilzeit
  • Home Office
  • Sabbatical
  • Gutes Betriebsklima
  • Teamarbeit

WORAUF MÜSSEN SICH ALSO DIE KANZLEIEN IN ZUKUNFT EINSTELLEN ?

Alternative Karrieremodelle (Equity-/Salary-Partner, Counsel)
Alternative Arbeitszeitmodelle (Teilzeit, Home Office, Sabbatical, Elternzeit)
Verbessertes Betriebsklima (Führungskultur, soziale Events, CSR-Projekte, Ernährung, Bewegung und Entspannung,)

Ziel ist ein neues Wertemodell, nämlich eine „wertschätzende Leistungskultur als strategisches Asset“.

WELCHE ENTWICKLUNGSMAßNAHMEN FÜR JUNGANWÄLTE SIND SINNVOLL?

  • Systematisches Training-on-the-Job
  • Regelmäßiges Feedback
  • Dauerhaftes Übertragen von Mandaten
  • Mentoring durch älteren Partner
  • Kommunikation (Mandanten, Netzwerk, Kollegen)
  • Systematische Potenzialanalyse und -förderung (Persönlichkeitstests, Coaching)