• Erfindungen entstehen in Köpfen.

    Innovationen brauchen Menschen.

  • Ich helfe Ihnen, sich neu zu erfinden.

  • Kompetenzen beleben – Potenziale entdecken.

Wie läuft unser Workshop zum Thema „Innovation im Fluss“ ab?

Unser Workshop „Innovation im Fluss“ wendet sich an Fach- und Führungskräfte und verbessert ihre Kompetenzen zur Bewältigung komplexer und beschleunigter Innovationsprozesse. Im Folgenden erläutere ich, wie unsere Workshops ablaufen und was genau die Teilnehmer mit nach Hause nehmen.

Executive Summary

Der Workshop „Innovation im Fluss“ ist wesentlicher Bestandteil unseres Innovationsberatungskonzeptes. Um in Ihrem Unternehmen einen stetigen Innovationsfluss aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, neben den fachlich-technischen auch die persönlichen Ressourcen der beteiligten Teammitglieder zu mobilisieren. Die Methodik „Innovation im Fluss“ setzt genau hier an.

Anja Wegert und ich führen Sie auf Basis unserer beruflichen Hintergründe und Erfahrungen sowie unserer Leidenschaft für das Thema Innovationscoaching zu neuen Lösungsansätzen und unterstützen Sie multidisziplinär: wir sind Ansprechpartner in allen Fragen zu Technik, Finanzen, Vertrieb, Change Management, Personalentwicklung sowie Patent- und Markenstrategie.

Unser Workshop schafft eine Struktur, in der die Teammitglieder offen, konstruktiv und über ihre jeweiligen fachlichen Hintergründe hinaus gemeinsame Ansätze für Innovatives in Ihrem Unternehmen erarbeiten. Wir legen Wert darauf, sensibel in das Innovationsteam hineinzuhören und ein Gefühl für die in den Personen liegenden Befindlichkeiten und ihre oftmals latenten Ressourcen zu entwickeln. Vorhandene Barrieren gegenüber Innovationen lassen sich damit aufdecken und die für den gemeinsamen Prozess nutzbaren kreativen Potenziale erkennen.

Hierbei entsteht die Grundlage für eine innovationsförderliche Kultur, in der ein Führungsstil herrscht, der für ein Querdenken und das Zulassen von Fehlern ebenso einen Freiraum lässt wie für ein lebendiges Feedback über alle fachlichen Grenzen hinaus.

Bei der weiteren Vertiefung der gewonnenen Lösungsansätze richten wir den Fokus auf Ihre Zielgruppe, also auf Ihre Kunden. Ein tiefes Verständnis für deren Bedürfnisse ist die wichtigste Voraussetzung, um Innovationen im Unternehmen zu implementieren, die auch tatsächlich vom Markt benötigt werden. Parallel dazu entwickeln wir mit Ihnen eine Strategie für einen Patent- und Markenschutz, die ebenso ganz stark auf den aus Kundensicht wahrgenommenen Nutzen fokussiert ist.

Ausgehend von den Ergebnissen des Workshops entstehen somit nicht nur innovative Produkt-, Dienstleistungs- oder Geschäftsmodell-Lösungen sondern eine runderneuerte Unternehmenskultur, in der Innovationen direkt zu schnellen, kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Lösungen führen. Damit lässt sich eine nachhaltige Wertsteigerung für das Unternehmen und seine Interessensgruppen erzielen.

Der Workshop „Innovation im Fluss“ besteht aus folgenden Schritten:

  1. Vorbereitung
  2. Begrüßung, Impulsvorträge
  3. Wo kommen wir her?
  4. Wo wollen wir hin?
  5. Was werden wir tun?
  6. Abschluss und Überleitung

1. Vorbereitung

Im Vorfeld haben wir mit der Geschäftsleitung und den einbezogenen Führungskräften die für das Unternehmen anstehenden Herausforderungen besprochen und die Ziele festgelegt, die am Ende des Beratungsprozesses erreicht werden sollen. Zum Beispiel geht es darum, sich angesichts des Technologiewandels für zukünftige Herausforderungen in Bezug auf Innovation verbessert aufzustellen und dazu eine Strategie zunächst bis zum Jahr 2020 zu entwickeln.

Als ersten Schritt auf diesem Weg vereinbaren wir häufig die Durchführung eines zweitägigen Workshops nach der Methode „Innovation im Fluss“. Ziel dieses Workshops ist es, die Kompetenz der beteiligten Teammitglieder zur Bewältigung komplexer und beschleunigter Innovationsprozesse zu verbessern und daraus bereits einige Lösungsansätze für Innovationen im Unternehmen zu generieren.

Die „Alte Lederei“ in Köln-Ehrenfeld

Für den Workshop empfehlen wir eine für das Thema „Innovation“ besonders inspirierende Location, zum Beispiel die „Alte Lederei“ in Köln-Ehrenfeld, ein Raum mit einer handwerklich geprägten Atmosphäre, oder in Düsseldorf das KULTUR-ZIMMER in einem künstlerisch geprägten Ambiente.

Das KULTUR-ZIMMER in Düsseldorf-Flingern

Am Abend vor der Veranstaltung bereiten wir die Räumlichkeit so vor, dass ein auf den Teilnehmerkreis zugeschnittenes Setting gegeben ist und alle organisatorischen Voraussetzungen geklärt sind.

2. Begrüßung

Am nächsten Morgen trifft der Kreis der Teilnehmer ein, typischer Weise 10 bis 15 Personen aus verschiedenen Abteilungen (Geschäftsführung, IT, Buchhaltung, Vertrieb, Marketing, Entwicklung) eines mittelständischen Unternehmens und wir starten in den ersten Tag.

Das Ziel des Workshops wird zu Beginn bildlich symbolisiert:

Ausgangspunkt 2017

gewünschtes Unternehmensziel 2020

Es wird angestrebt, vom derzeitigen Zustand (links), in dem mit unzureichender Kommunikation und daher sehr häufig gegeneinander gearbeitet wird, auf den gewünschten Zustand (rechts) zu kommen, bei dem eine verbesserte Kommunikation stattfindet mit dem Ziel, sich gegenseitig zu inspirieren statt zu blockieren.

Nachdem sich die Moderatoren vorgestellt und die organisatorischen Details zum Ablauf der Veranstaltung mitgeteilt haben, erhalten die einzelnen Teilnehmer das Wort, um sich kurz vorzustellen und ihre persönlichen Erwartungen zu äußern, die sie mit dem Workshop verbinden. Diese Erwartungen werden auf einem Flipchart zur späteren Überprüfung festgehalten.

Impulsvorträge erläutern Innovationsprozesse, Schutzrechte und Patentstrategie

In anschließenden Impulsvorträgen werden die Teilnehmer auf die gemeinsame Workshop-Arbeit eingestimmt. Zunächst wird der typische Ablauf des Innovationsprozesses im Unternehmen dargestellt und dessen einzelne Phasen (Initiierung, Ideengenerierung, Ideenbewertung, Erstellung des Prototypen, Test, Implementierung) und ihre Besonderheiten erläutert. Im Zusammenhang mit der Erläuterung der für die rechtliche Absicherung von Innovationen relevanten Gewerblichen Schutzrechte (Patente, Marken, Design) erläutern wir, wie es gelingt, auch hierbei eine kundenorientierte Patentstrategie zu entwickeln.

Wir erklären, warum es bei unserem Ansatz nicht allein darauf ankommt, die im Unternehmen entwickelten Techniken mehr oder weniger ziellos zu patentieren, sondern vielmehr darauf, den aus Kundenperspektive relevanten Nutzen durch entsprechende Verbietungsrechte abzusichern.

INNOVATION IM FLUSS

Einstimmung in das Konzept „INNOVATION IM FLUSS“

Anschließend stimmen wir die Teilnehmer auf die aktive Mitarbeit in unserem Workshop-Konzept „INNOVATION IM FLUSS“ ein. Es sieht vor, dass die Förderung von Innovationen gleichzeitig einer kooperativen und fachbezogenen Begleitung mit einem zielfokussierten Projektmanagement bedarf und daneben einer emotionalen Ansprache aller beteiligten Team-Mitglieder mit ihren wertvollen individuellen Erfahrungen, ihrem oft latenten Wissen – unter besonderer Berücksichtigung ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive. Denn Innovation ist ein Gesamtprodukt aus analytisch rationalem Denken und intuitivem Vorgehen mit unplanbarem Ausgang.

Der Fluss repräsentiert hierbei allgemein einen Prozessverlauf, beispielsweise den zeitlichen Verlauf der Unternehmensentwicklung oder den Vorgang vom Entstehen einer Idee bis hin zu ihrer Umsetzung in eine marktfähige Innovation. Die Metapher hilft den Mitarbeitern, sich aus der konkreten technischen Aufgabenstellung zu lösen und diese aus einer distanzierteren Ebene zu betrachten. Die Sachverhalte aus den Projekten werden in Flussmetaphern formuliert und können so in einer anderen Perspektive betrachtet, diskutiert und neu eingeordnet werden.

Der besondere Vorzug unserer Methode besteht darin, dass es damit gelingt, mit Hilfe der Metapher (Fluss als Darstellung eines bestimmten entlang der Zeitachse ablaufenden Prozesses) mehr als nur die kognitiv erfassbaren Lösungsideen aufzufinden. Aufgrund des Perspektivenwechsels durch das Sich-Hinein-Versetzen in den Fluss ergeben sich intuitive Ansätze, die gesammelt werden und anschließend in einem nachfolgenden Schritt formuliert, kognitiv aufbereitet, auf ihre Praxistauglichkeit hin bewertet und schließlich in markttaugliche Innovationen implementiert und umgesetzt werden.

Nach diesen Vorbemerkungen können wir nun direkt in die Workshop-Arbeit einsteigen.

3. Wo kommen wir her?

In diesem Abschnitt geht es zunächst darum, den „Status Quo“ im Unternehmen festzustellen. Dies erfolgt in zwei Stufen, zum einen über die Besprechung der Antworten eines vom Moderatorenteam entwickelten Fragebogens, den die Teilnehmer im Vorfeld beantwortet haben, und zum anderen durch die aktive Mitarbeit der Anwesenden in einer Übung.

Fragebogen zur Innovationsfitness des Unternehmens

Der Fragebogen bezieht sich auf verschiedene Aspekte zum Thema „Wie ist unser Unternehmen beim Thema INNOVATION aufgestellt?“ Neben der grundsätzlichen Positionierung geht es um Innovationsmanagement, Innovationskultur, Netzwerke, und Geistiges Eigentum (Patente, Marken, Design). Mit der Beantwortung der Fragen bekunden die Beteiligten bereits ihre Offenheit für das Thema und ihre Bereitschaft dazu, auch durchaus selbstkritisch daran mitzuarbeiten, ein „innovatives Denken“ im Unternehmen zu fördern oder überhaupt erst entstehen zu lassen.

Aus den Antworten lassen sich erste Tendenzen ableiten, wie die derzeitige Unternehmensstrategie und die Prozesse ausgelegt sind, um innovative Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren zu entwickeln, einzuführen oder zu verbessern.
Auch ist erkennbar, ob die Firmenleitung das Thema „Innovation“ grundsätzlich oder sogar aktiv unterstützt und sich dieser verpflichtet fühlt, oder ob dieses Schlagwort bislang nur „auf der Fahne des Unternehmens“ steht.

Daneben lassen sich Anhaltspunkte ableiten, ob es bereits eine innovationsförderliche Kultur im Unternehmen gibt oder ob sich eine solche mittelfristig entwickeln lässt. Ebenso lassen sich Rückschlüsse ableiten, ob das Unternehmen beim Teambuilding schon gut aufgestellt ist oder wo Potenzial zur Weiterentwicklung steckt. Ein weiterer Aspekt ist, wie mit dem Wissen umgegangen wird und wie die interne und externe Vernetzung ist, z.B. auch die Zusammenarbeit mit Universitäten oder Hochschulen mit Hinblick auf einen Technologietransfer.

Erste Übung: Teilnehmer identifizieren Schätze und Ballast in persönlichen Erfahrungen

Nach der Analyse der Fragebögen folgt nun die erste Übung: auf Boden wird ein „symbolischer Fluss“ ausgerollt, der sich entlang des gesamten Workshop-Raums erstreckt. Der Flussverlauf bildet fiktiv zum Beispiel den historischen Verlauf des Unternehmens ab und wir haben bestimmte Zeitpunkte durch Karten markiert.

Der symbolische Fluss hilft bei der Positionsbestimmung.

Jeder Teilnehmer kann so den Fluss zu einem Zeitpunkt betreten, der seinem Eintritt ins Unternehmen entspricht. Es geht darum, dass sich die Personen in ihre Befindlichkeiten zu diesen Zeitpunkten hineinversetzen und sich fragen: Was waren meine Visionen oder Erwartungen, als ich in mein Unternehmen „eingestiegen“ bin? Wo stehe ich heute? Was waren meine wertvollen Erfahrungen in der Vergangenheit? Welche Erfolge gilt es zu würdigen? Welche Ereignisse hätte ich lieber vermieden? Was war/ist belastend?

Die Antworten werden gesammelt und anschließend in Themenbereiche geclustert. Aus dem Ergebnis werden die „Schätze“, aber auch die „Ballaststücke“ selektiert, die für die in der Vergangenheit gesammelten persönlichen Einzelerfahrungen stehen.

Ableitung von Resourcen und Chancen

Vor allem aus den Schätzen, aber auch aus den mit den Ballaststücken gesammelten Erfahrungen lassen sich wertvolle Ressourcen für die Zukunft des Unternehmens ableiten. Zum Beispiel werden häufig als besondere Stärken des Unternehmens wahrgenommen: Teamgeist, Offenheit für Ideen, Kreativität, fachliches Know-How, Flexibilität. Als Ballast empfundene Erfahrungen bieten eine Chance für Weiterentwicklungen.

Zum Ende dieses Schrittes liegen Anhaltspunkte für vorhandene und versteckte Ressourcen, aber auch für mögliche, dem Innovationsprozess entgegenstehende Blockaden vor.

4. Wo wollen wir hin?

In ähnlicher Weise wie zuvor arbeiten die Teilnehmer mit dem Flussmodell, diesmal allerdings mit Fragestellungen, die auf die Zukunft gerichtet sind:

  • Wo will ich im Jahr 2020 stehen? Wie soll die Unternehmenslandschaft aussehen?
  • Welche Lösungen werden wir dann für unsere Kunden entwickelt haben?
  • Wie hat sich unsere Infrastruktur verändert?
  • Wie stehen wir gegenüber dem Wettbewerb?

Die Antworten werden gesammelt und anschließend mit dem Plenum diskutiert.
Daraus wird eine Aufstellung von Entwicklungspotenzialen des Unternehmens (verbesserte Geschäftsprozesse, mögliche Ansätze für Innovationen) erarbeitet und zu Oberbegriffen geclustert.

Diese Übung bildet den Abschluss des ersten Workshoptages und die Teilnehmer werden mit dem Auftrag in den Abend entlassen, die miteinander gefundenen Lösungsansätze „sacken zu lassen“ und einmal darüber zu schlafen.

Realitätscheck

Am nächsten Morgen werden die erarbeiteten Themen erneut zur Diskussion gestellt und vor allem unter den folgenden Aspekten diskutiert: Was hält der Realität stand? Welche Vorschläge bieten konkrete Ansätze? Wie sind die Chancen/Risiken der einzelnen Ansätze zu bewerten?

Jetzt ist die passende Gelegenheit, die im bisherigen Verlauf des Workshop gewonnenen Erfahrungen auf der persönlichen Ebene mit fachlichen und organisationsbezogenen Fragen zusammenzubringen:

  • Wie kann ich mehr aus den bestehenden Ressourcen herausholen?
  • Wie kann das im Unternehmen vorhandene Wissen effizienter genutzt und durch externe Quellen („Open Innovation“) erweitert werden?
  • Wie können die Lösungsansätze methodisch vorangetrieben werden?
  • Wie lassen sich rechtliche Maßnahmen vorbereiten, um das geistige Eigentum für die entwickelten technischen Lösungsansätze strategisch zu schützen.

Weitere wesentliche Fragestellungen werden auch sein:

  • Was will der Kunde?
  • Wie tickt der Kunde?
  • Was genau braucht er?

Daraus werden einzelne Projektvorschläge („Innovationsansätze“) filtriert und gemeinsam beschlossen, welcher dieser Ansätze in der nachfolgenden Phase für die Umsetzung in die Praxis vorbereitet werden sollen.

5. Was werden wir tun?

In dieser Phase geht es jetzt darum, die zuvor für maßgeblich angesehenen Projektvorschläge zu konkretisieren. Hier arbeiten wir nach der SMART Methodik, d.h. in mehreren Arbeitsgruppen werden zu den einzelnen Projekten gruppenweise Ziele erarbeitet, die die nebenstehenden „SMART“ Kriterien erfüllen müssen.

„SMART“-Kriterien

Verbindliche Ziele und Maßnahmenkataloge

Dazu arbeiten die Teilnehmer gruppenweise in der Art eines „World Café“. Die Maßnahmenkataloge werden nach deren Diskussion und eventueller Ergänzung im Plenum jeweils den Projektverantwortlichen übergeben.

Wichtig ist, dass dabei eine Verbindlichkeit eingefordert wird, die Projekte innerhalb der festgelegten Kriterien abzuschließen. Nun liegt für jedes einzelne Projekt eine klare Roadmap vor mit einer Aufgabenverteilung (Wer macht was?) und entsprechenden Zeithorizonten (Bis wann?), innerhalb der die Aufgaben vom verantwortlichen Team erledigt werden müssen.

6. Abschluss: Feedback

Den Abschluss bildet der Abgleich der Erwartungen zu Beginn des Workshops mit den erreichten Ergebnissen und daraus die Ableitung eventuellen weiteren Bedarfs. Jeder Teilnehmer erhält die Gelegenheit, sein persönliches Feedback zu äußern. Es werden schließlich Perspektiven erläutert, welche nachfolgenden Schritte (Seminar zu Open Innovation, Workshop zur Ideengenerierung, Patentstrategie-Meeting) sinnvoll erscheinen.

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